
Luftrechtlich verantwortlicher Geländehalter:
Günter Scherling
Beschreibung:
Der Radsberg ist die „Homebase“ des 1. KGFC Radsberg. Auf dem Sattnitz - Höhenrücken südlich Klagenfurts gelegen, von der City in 20 Minuten erreichbar. Gemütliches Fluggebiet mit 400 Meter Höhenunterschied. Geeignet für den "5 Minuten Flug" nach Feierabend, evtl verbunden mit einem landschaftlich sehr schönen "walk up", aber auch als Ausgangspunkt für Streckenflüge nach Osten Richtung Klopeinersee (Achtung: nicht in die CTR Klagenfurt einfliegen!), nach Süden in die Karawanken bis nach Slowenien, und nach Westen bis Gerlitzen und Tschiernock. Oft windbegünstigt gegenüber den höheren Fluggebieten. Schönes Ausflugsziel - sehr schöne Aussicht plus Jausenstation mit großer Aussichtsterrasse. Familiengeeignet, angeschlossener Bauernhof mit Schafen (unsere Rasenmäher), Hühnern und vielen Tieren, die wir aus der Luft noch nicht identifizieren konnten.
Flugbedingungen:
Der Radsberg ist sehr oft windbegünstigt. Wenn in anderen, höheren Gebieten bereits der Nordwind das Fliegen unmöglich macht, geht’s hier oft noch tadellos. Vorsicht ist dann allerdings bei thermischem Anschluss an den in größerer Höhe durchgreifenden Nordwind geboten.
Leichter Ostwind verursacht kaum ein Problem, bei aufkommendem Westwind ist jedoch Vorsicht geboten: der SW vorgelagerte Hügel mit Steilabfall zur Drau bildet einen Leerotor aus. der Flug wird dann sehr rasch zum Rodeo.
Bei marginalen Verhältnissen konzentriert sich der gesamte "traffic" am Steilabbruch im östlichen Teil des Radsbergs - Vorragregeln beachten (wer den Hang zur Linken hat, muss rechts ausweichen)!
Wenige hundert Meter hinter dem Startplatz beginnt die CTR Klagenfurt, der Einflug muss unbedingt vermieden werden. Eine Sicht - Ausflugsstrecke aus der Kontrollzone führt über den markanten Taleinschnitt bei Mieger östlich des Radsbergs. Vorsicht vor Kleinflugzeugen & Hubschraubern, die bis zu minimal 150m über Grund fliegen dürfen.
Segelflieger die am Flughafen Klagenfurt oder vom Flugplatz Glainach im Rosental mittels Flugzeugschlepp starten, lassen sich für ihren Streckenflugeinstieg gerne über die Sattnitz schleppen, meist klinken sie über dem Sender Pfaffenwald (ca. 3km westlich) aus.
Startgebühr
Die Startgebühr ist beim Fliegerwirt Otti in der Jausenstation Mikl zu entrichten, im Preis von 3,50 Euro ist ein Getränk inbegriffen.
GPS-Koordinaten:
GPS Startplatz: 46° 34' 17.29'' N, 14° 24' 10.50'' O
GPS Landeplatz: 46° 33' 35.26'' N, 14° 24' 31.69'' O
Startplatz:
Startrichtung: SO - S
Schwierigkeit: mittel
Höhe über NN: 795
Der Startplatz ist nach Süden ausgerichtet. Ein großer Windsack steht am höchsten Punkt, mehrere kleine Windfahnen sind an der Waldkante, und links und unter dem Startplatz postiert. Der geringe Höhenunterschied erfordert rasches Auffinden der Thermik, in den unteren Höhen ist genaues Zentrieren erforderlich. Der Höhenzug der Sattnitz ladet zum Streckenfliegen ein, über 2000m MSL ist dann auch die Querung des südlich gelegenen Rosentals möglich.
Der Startplatz ist recht steil, die Distanz zu einem quer verlaufenden Kabel (Masten sind gut zu sehen) und den ersten Bäumen / Büschen ist jedoch nicht allzu groß. Rückenwindstarts sind daher mit Vorsicht zu genießen.
Landeplatz:
Sportplatz Rottenstein
Schwierigkeit: mittel
Höhe über NN: 400
Gelandet wird am Sportplatz in Rottenstein, östlich des Ortes. Der Landeplatz ist vom Startplatz aus nicht zu sehen, es muss nach links (Osten) weggeflogen werden. Vorsicht bei der Landeeinteilung, es muss der Zaun des Fußballplatzes überflogen werden, der hinter den Toren jeweils höher ist. Am NW Eck steht ein Windsack.
Hinter dem Startplatz befindet sich eine große Wiese, die zum Toplanden ausgezeichnet geeignet ist. Vorsicht bei Nordwind: die Wiese liegt direkt südlich des Waldes und die Bedingungen deshalb bei Nordwind turbulent, während am Start noch die Thermik vom Süden hochziehen kann.
Der Landeplatz für Drachenflieger befindet sich genau südlich vom Startplatz. Die Windfahne ist zu sehen.
Anfahrt:
Von Klagenfurt (Norden)
Westlich und östlich von Klagenfurt kommend jeweils über den Südring bis zur Ebentalerstraße. Gleich nach den Jet & OMV Tankstellen rechts abbiegen nach Ebental. Durch den Ort Richtung Süden über einige Serpentinen den Berg hochfahren, dem Wegweiser "Radsberg" folgend links abbiegen. Durch Tutzach erreicht man das Plateau des Sattnitz - Bergzuges. Nach einer ca. 1,5 km langen Geraden an der Kreuzung geradeaus, leicht halbrechts abbiegen und durch den Wald. Kurz nachdem die Straße wieder bergab geht, rechts zur Jausenstation Mickl abbiegen. Parken an der Jausenstation Mickl. |